Fordern Sie Capri-Sonne auf, endlich die Kinder in Ruhe zu lassen!

Capri-Sonne von Wild/SiSi-Werke

16. Mai 2013. Das Ergebnis ist eindeutig: Capri-Sonne bekommt den Goldenen Windbeutel 2013 für die dreisteste Werbemasche bei einem Kinderprodukt. Mit Abstand hat der zuckrige Soft-Drink im berühmten Folienbeutel die Online-Wahl für sich entschieden: 42,6 Prozent der 120.000 Verbraucher haben für Capri-Sonne (Orange) gestimmt. Diese Sorte enthält je 200ml-Folienbeutel sechseinhalb Stück Würfelzucker – mehr als Fanta Orange.

Obwohl zuckerhaltige Getränke erwiesenermaßen Dickmacher sind und Folgekrankheiten wie Altersdiabetes fördern, fixt der Hersteller Wild/SiSi-Werke Kinder auf allen Kanälen an, um ihnen möglichst viel Capri-Sonne anzudrehen: Nicht nur mit klassischer Fernsehwerbung, sondern auch im Internet, als Veranstalter und Sponsor von Abenteuercamps und Sportevents, in den Schulen und selbst als Kinderbetreuer in Ferienanlagen. Dadurch untergräbt Capri-Sonne gezielt Bemühungen von Eltern und Lehrern, Kinder zu gesunder Ernährung zu bewegen. Ständiges „Nein-Sagen-Müssen“ ist programmiert, solange die zuckrige Capri-Sonne für Kinder allgegenwärtig ist. Das müssen wir uns als Gesellschaft nicht gefallen lassen!

Fordern Sie Capri-Sonne deshalb jetzt über unsere E-Mail-Aktion auf, das Verbrauchervotum ernst zu nehmen und sämtliche Marketing-Maßnahmen einzustellen, die sich gezielt an Kinder richten!

 



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E-Mail an: Capri-Sonne

Empfänger: info@capri-sonne.de

Sehr geehrter Herr Dr. Wild,

es ist wissenschaftlich belegt, dass Softdrinks wie die Capri-Sonne ein eigenständiger Risikofaktor für Adipositas, Herzkrankheiten oder Altersdiabetes sind. Wer als Kind viele zuckerhaltige Getränke zu sich nimmt, erhöht demnach das Risiko später an Übergewicht und ernährungsbedingten Krankheiten zu leiden. Leider trinken Kinder bereits deutlich mehr zuckerhaltige Getränke als empfohlen.

Als Hersteller von Capri-Sonne sind Sie mitverantwortlich für diese Entwicklung, da Sie zahlreiche Marketing- und Werbemaßnahmen gezielt an Kinder richten. Von klassischer Fernsehwerbung über Facebook-Marketing bis hin zum Veranstalten von Abenteuercamps und Sportevents – über etliche Kanäle sprechen Sie Kinder direkt an, um ihnen möglichst viele Soft-Drinks anzudrehen. Bis vor kurzem haben Sie sogar noch Schulmaterial an Grundschullehrer verbreiten lassen, das die Empfehlung enthielt, „viel“ Capri-Sonne zu trinken. Doch Kinder sind nicht einfach kleine Erwachsene, sie können mit Werbung und Suggestion nicht so umgehen wie ihre Eltern – noch dazu, wenn sie den Werbebotschaften in einem vertrauenswürdigen Umfeld wie der Schule oder bei Kinder-Sportveranstaltungen ausgesetzt sind.

Mit Ihrem auf Kinder ausgerichteten Marketing für zuckrige Soft-Drinks erschweren Sie alle Bemühungen von Eltern und Lehrern, Kindern eine gesunde Ernährungsweise beizubringen. Gleichzeitig behaupten Sie auf Ihrer Internetseite: „Capri-Sonne engagiert sich für gesunde Ernährung, Bewegung und soziale Kompetenz.“ Das passt nicht zusammen. Ich fordere Sie hiermit auf, Ihren großen Worten Taten folgen zu lassen.

Stoppen Sie umgehend jegliche Marketing-Aktivitäten für Capri-Sonne, die sich an Kinder richten!

Mit freundlichen Grüßen

 


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